Die BVIK gGmbH hat im Juni 2026 ihren 22. Jahrestag gefeiert. Seit der Gründung im Jahr 2004 steht die BVIK für soziale Verantwortung in der Region: für Teilhabe am Arbeitsleben, für den Bundesfreiwilligendienst, für Kinder- und Jugendhilfe, für soziale Dienstleistungen und für attraktive Freizeitangebote.
Zum Jubiläum fand im Stadion in Köthen ein großes Kinder-, Familien- und Sportfest statt – ein Tag für, durch und mit den Klientinnen und Klienten der BVIK, ihren Familien, Freundinnen und Freunden. Im Mittelpunkt standen Begegnung, Bewegung und das gemeinsame Erleben.
Ein Höhepunkt war das Fußballturnier, bei dem sich am Ende die Mannschaft aus Halberstadt vor den Teams aus Jessen und Halle durchsetzen konnte. Herzlichen Glückwunsch an die Siegerinnen und Sieger – und ein Dank an alle Mannschaften für ihr faires und engagiertes Spiel.
Das Bühnenprogramm gestalteten zahlreiche Partnerinnen und Partner, Künstlerinnen und Künstler sowie Vereine, die der BVIK seit vielen Jahren verbunden sind. Mit dabei waren unter anderem die 1. Köthener Karnevalsgesellschaft KUKAKÖ 1954 e.V., Ulli Schwinge, die Zörbiger Tanzmäuse, der Cirkus Fantasia, eine ukrainische Musikgruppe, FIREFOXX KÖTHEN und Annemarie Eilfeld. Sie alle sorgten mit ihren Auftritten für Stimmung, Emotionen und viele leuchtende Augen.
Am Abend wurde das Jubiläum in der Martinskirche in Köthen fortgesetzt. Der besondere Ort – einst Kirche, heute Jugend- und Veranstaltungszentrum – steht wie die BVIK selbst für Wandel, neue Nutzung und die Chance, aus Bestehendem Zukunft zu machen. In einer gemeinsamen Feierstunde wurden die Entwicklung der BVIK, das Leitbild „Jeder zählt. Jeder wird begleitet. Niemand wird verwaltet.“ sowie die Arbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Mittelpunkt gestellt.
Die Geschäftsführung dankt allen Kolleginnen und Kollegen, Ehrenamtlichen, Partnerinnen und Partnern, Unterstützerinnen und Unterstützern sowie den mit der BVIK verbundenen Menschen für ihren Beitrag zu diesem gelungenen Jubiläum – und für ihren täglichen Einsatz für die Menschen, die von der BVIK begleitet werden.
Ein Ort zum Ankommen, Sicherwerden und Weitergehen: Unsere Wohngruppe bietet Kindern und Jugendlichen ein verlässliches Zuhause auf Zeit, klare Strukturen, persönliche Begleitung und Raum für Entwicklung.
Kurzinfos :
Standort: Querfurt, Döcklitzer Tor 37.
Alter: Aufnahme ab 6 Jahren.
Plätze: 8 Wohnplätze.
Hilfen: § 34, § 35a, § 41 und § 42 SGB VIII.
Betreuung: 24-Stunden-Betreuung in familienähnlichem Rahmen.
Besonderheit: interkulturelles Wohnen mit Beteiligung, Schutz und Perspektivarbeit.
Für wen ist die Wohngruppe da?
Unsere Wohngruppe ist für Kinder und Jugendliche da, die einen sicheren Lebensort und verlässliche Erwachsene an ihrer Seite brauchen. Aufgenommen werden junge Menschen mit Hilfebedarf nach § 34 SGB VIII, in Krisensituationen auch im Rahmen der Inobhutnahme nach § 42 SGB VIII, bei entsprechendem Bedarf zudem junge Menschen mit Leistungen nach § 35a SGB VIII sowie junge Volljährige im Rahmen des § 41 SGB VIII.
Was junge Menschen hier erwartet
Bei uns geht es um mehr als Unterkunft: Kinder und Jugendliche sollen zur Ruhe kommen, sich sicher fühlen, ihren Alltag mitgestalten und Schritt für Schritt ihre eigenen Stärken entdecken. Zum Alltag gehören Schule, Hausaufgaben, gemeinsames Essen, Freizeit, Gespräche mit Bezugsbetreuerinnen und Bezugsbetreuern, Mitwirkung an Gruppenregeln sowie lebenspraktisches Lernen im Haushalt und in der Selbstorganisation.
So wohnen wir
Das Haus bietet eine überschaubare Wohngruppe mit persönlicher Atmosphäre und festen Bezugspersonen. Es gibt Gemeinschaftsbereiche zum Kochen, Essen und Zusammensein, Rückzugsräume, Freizeitmöglichkeiten im Haus und auf dem Gelände sowie alltagsnahe Angebote wie Gartenarbeit, Fahrradnutzung und Wege in die Stadt.
Schule, Freizeit und Zukunft
Bildung ist ein zentraler Teil des Konzepts: Die Einrichtung unterstützt Kinder und Jugendliche in Schule, Ausbildung, Sprachförderung und Berufsorientierung. Freizeitangebote, gemeinsame Projekte und die Einbindung in das soziale Umfeld von Querfurt sollen Teilhabe fördern, soziale Kompetenzen stärken und Zukunftsperspektiven eröffnen.
Beteiligung und Beschwerde
Kinder und Jugendliche sollen ihren Alltag aktiv mitgestalten können, etwa bei Freizeitideen, Gruppenregeln, Mahlzeiten und persönlichen Zielen. Die Konzeption sieht außerdem regelmäßige Gespräche, Feedbackmöglichkeiten, Beschwerdewege und die Möglichkeit einer Jugendvertretung beziehungsweise eines Bewohnerrates vor.
Schutz und Verlässlichkeit
Die Einrichtung arbeitet auf Grundlage einer erteilten Betriebserlaubnis; Konzeption, Personal und Schutzrahmen sind verbindliche Grundlage des Angebots. Zum Schutzkonzept gehören klare Meldewege, Beteiligungsrechte, die Sicherung des Kindeswohls, gewaltfreie Erziehung und die enge Zusammenarbeit mit Jugendämtern, Sorgeberechtigten, Vormündern, Schulen und Fachstellen.
Informationen für Jugendämter
Die Einrichtung verfügt über 8 Plätze nach § 34 SGB VIII; innerhalb der Kapazität sind 1 flexibler Platz nach § 42 SGB VIII mit Bleibeperspektive und 2 flexible Plätze nach § 35a SGB VIII möglich. Das Aufnahmealter beginnt bei 6 Jahren, Grundlage der Betriebserlaubnis sind die Konzeption und der Stellenplan vom 30.03.2026, und zur Sicherung des Kindeswohls wurde ein Mindestbetreuungsschlüssel von 6,66 VzÄ pädagogisches und ergänzendes Personalfestgesetzt.
Kontakt
BVIK Kinder- und Jugendwohnen Querfurt Döcklitzer Tor 37 06268 Querfurt
Mit einer neuen Bildungspartnerschaft zwischen der BVIK gGmbH und der Internationalen Berufsakademie (iba) am Campus Leipzig stärken wir die praxisnahe Ausbildung im Bereich Soziale Arbeit & Management und sichern gemeinsam die Fachkräfte von morgen für Sachsen-Anhalt.
Theorie trifft Praxis – unter diesem Leitgedanken vertiefen die BVIK gGmbH und die Internationale Berufsakademie (iba) am Campus Leipzig ihre Zusammenarbeit im Bereich dualer Studiengänge der Sozialen Arbeit. Ziel ist es, Studierende gezielt in der Kinder- und Jugendhilfe zu qualifizieren und ihnen im Rahmen ihres Studiums verantwortungsvolle Praxiserfahrungen zu ermöglichen.
Michel Anger, René Weigel, Doreen Wilke, Thomas Heller und Teresa Franz (v.l.n.r)
Am 24. Februar 2026 trafen sich Teresa Franz (Studienberaterin), Michel Anger (Studien- und Firmenberatung), René Weigel (Key Account Manager) sowie auf Seiten der BVIK Thomas Heller (Geschäftsführer) und Doreen Wilke (pädagogische Leiterin) am Campus Leipzig der iba. Das Treffen diente dazu, die bestehende Zusammenarbeit zu strukturieren und die nächsten Schritte auf dem Weg zu einer formellen Kooperationsvereinbarung zu besprechen.
Die BVIK ist bereits Praxispartner für dual Studierende der Sozialen Arbeit, die ihr Studium mit einer festen Anbindung an unsere pädagogischen Einrichtungen verbinden. In unseren stationären Wohngruppen arbeiten Studierende eng mit Kindern und Jugendlichen, die rund um die Uhr begleitet werden, und unterstützen die Teams unter fachlicher Anleitung.
Unsere iba-Studierenden
Für die BVIK ist diese Partnerschaft ein wichtiger Baustein in der eigenen Nachwuchsförderung: Wir bieten dual Studierenden einen klar strukturierten Rahmen, kontinuierliche Praxisbegleitung und eine enge Verzahnung von Studium und beruflicher Realität. Zugleich erhalten unsere Teams neue Impulse aus der Wissenschaft und profitieren vom aktuellen fachlichen Diskurs an der Hochschule.
Aktuell wird die Kooperation bewusst ohne bereits abgeschlossene Kooperationsvereinbarung gelebt, um Erfahrungen zu sammeln und die Zusammenarbeit praxistauglich auszugestalten. Gemeinsam mit der iba arbeiten wir darauf hin, diese Kooperation in einem nächsten Schritt vertraglich zu fixieren und damit langfristig zu sichern.
Dein Weg ins duale Studium
Du möchtest Soziale Arbeit dual studieren und suchst einen Praxisplatz in der Kinder- und Jugendhilfe? Auf unserer Karriereseite erfährst du, was dich in den Wohngruppen der BVIK gGmbH konkret erwartet und welche Aufgaben dual Studierende bei uns übernehmen: 👉 Zur Karriereseite: https://www.bvik.de/Karriere/
Für alle Fragen rund um Studiengang, Zulassung und den Bewerbungsprozess an der iba am Campus Leipzig steht dir Teresa Franz in der Studienberatung zur Verfügung. E-Mail: teresa.franz@ibadual.com · Telefon: 0341 1491909-14.
Es sind Momente wie diese, die den gesellschaftlichen Auftrag unserer Arbeit bei der BVIK gGmbH besonders spürbar machen. Gestern durften wir einen dieser besonderen Augenblicke erleben: die feierliche Staffelstabübergabe im Bereich Bundesfreiwilligendienst.
Nach vielen Jahren engagierter und verlässlicher Arbeit verabschieden wir Axel Wöllner in den wohlverdienten Ruhestand. Axel hat den Bundesfreiwilligendienst bei der BVIK mit großem Einsatz, Herz und einem feinen Gespür für Menschen geprägt. Als Ansprechpartner, Wegbegleiter und Impulsgeber war er für unsere Freiwilligen wie auch für das gesamte Team eine feste und verlässliche Größe. Seine Arbeit hat Strukturen geschaffen, Vertrauen wachsen lassen und nachhaltige Spuren hinterlassen – dafür sagen wir von Herzen: Danke, Axel!
Mit dem Abschied von Axel beginnt zugleich ein neues Kapitel.
Der Staffelstab geht an Kay Franke, der künftig die Koordination des Bundesfreiwilligendienstes bei der BVIK übernehmen wird. Mit frischen Ideen, fundierter Erfahrung und einem klaren Qualitätsanspruch bringt er die besten Voraussetzungen mit, um diesen wichtigen Bereich weiterzuentwickeln und zukunftsorientiert zu gestalten.
Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit Kay Franke und darauf, gemeinsam den Bundesfreiwilligendienst bei der BVIK gGmbH weiter zu stärken – als wertvolle Brücke zwischen Engagement, Bildung und sozialer Verantwortung.
Dr. Ulrich Heller hat die wichtigsten strategischen Schwerpunkte unseres Verbundes zusammengefasst
BVIK Dr. Heller Stiftung,
BVIK Freizeitwelt gGmbH,
LBB Impuls gGmbH,
BVIK Bayern gGmbH
sowie unsere Arbeit im Bereich
Bundesfreiwilligendienst,
SGB II und
Jugendhilfeeinrichtungen.
Dr. Ulrich Heller hat die wichtigsten strategischen Schwerpunkte unseres Verbundes sowie unsere Arbeit in den verschiedenen Bereichen zusammengefasst.
Dr. Heller hat für uns eine Broschüre zusammengestellt, die die wichtigsten Vorhaben und Ideen der BVIK für das Jahr 2026 auf den Punkt bringt. Sie zeigt, wohin wir als Verbund unterwegs sind, was uns fachlich leitet und welche Projekte wir gemeinsam anpacken wollen. Gleichzeitig macht sie deutlich, dass hinter allen Konzepten vor allem eines steht: Menschen, die sich mit Haltung, Herz und Professionalität für Kinder, Jugendliche, Familien und Teilnehmende einsetzen.
Im Zentrum steht die BVIK Dr. Heller Stiftung. Mit ihr wollen wir unsere Arbeit in der Kinder- und Jugendhilfe langfristig absichern und neue Wege ermöglichen. Es geht um mehr als Projektlaufzeiten – es geht um Kontinuität, Verlässlichkeit und die Freiheit, gute pädagogische Ideen mutig auszuprobieren. Die Stiftung soll dort unterstützen, wo junge Menschen stabile Beziehungen, klare Strukturen und echte Entwicklungschancen brauchen – und wo Mitarbeitende Raum für Qualifizierung und Weiterentwicklung verdienen.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die BVIK Freizeitwelt gGmbH. Sie bündelt unsere Freizeitangebote – vom Badesee Dixförda über den Naturgarten Wittenberg bis zur Öko-Domäne Bobbe. Hier verbinden sich Natur, Bildung, Freizeit und Begegnung: Kinder, Jugendliche, Familien, Schulklassen und Gruppen aus der Jugendhilfe finden Orte zum Erleben, Lernen und Durchatmen. Ob Lagerfeuer, Schullandheim, Heuhotel, Workshops oder koschule – wir wollen Räume schaffen, in denen Gemeinschaft spürbar wird und nachhaltige Erfahrungen möglich sind.
Mit der LBB Impuls gGmbH rücken wir Menschen in den Blick, die besondere Unterstützung brauchen. Es geht um Bildung, Qualifizierung, soziale Teilhabe und den Aufbau stationärer Kinder- und Jugendhilfe, ohne „Wachstum um jeden Preis“. Stattdessen setzen wir auf sorgfältige Vorbereitung, verlässliche Kooperation mit Jugendämtern und Partnern sowie passgenaue Angebote – auch für besonders herausfordernde Zielgruppen, etwa junge Menschen mit instabilen Lebensverläufen oder Erfahrungen von Wohnungslosigkeit. Entwicklung soll hier immer verantwortungsvoll, realistisch und fachlich solide sein.
Vișeu de Jos (deutsch Unterwischau, Maramureș, Rumänien)
International denkt die BVIK über Ländergrenzen hinaus. Die Broschüre greift unsere gewachsenen Beziehungen nach Tschechien, Rumänien, Polen und in die Ukraine auf. Musik, Begegnung und gemeinsame Projekte sind dabei mehr als nette Ergänzung – sie stiften Perspektive, Solidarität und neue Erfahrungen für Kinder und Jugendliche. Für 2026 ist ein Feriencamp in Rumänien geplant, das Erholung, intensive pädagogische Begleitung und Neustart-Möglichkeiten für junge Menschen miteinander verbindet.
Ein besonderes Augenmerk liegt auch auf der BVIK Bayern gGmbH und der WahrenWert gGmbH. In Bayern wollen wir bestehende Angebote – etwa das Mutter-Kind-Haus – festigen und zugleich neue Einrichtungen in weiteren Landkreisen aufbauen. Hier verbinden sich fachliche Qualität, regionale Vernetzung und der klare Wille, bedarfsorientierte Angebote zu schaffen. Die Sozialkaufhäuser von WahrenWert stehen für nachhaltigen Ressourcenumgang, soziale Teilhabe und das Ziel, sich wirtschaftlich eigenständig zu tragen – Sozialbetrieb und unternehmerische Verantwortung gehören hier bewusst zusammen.
Der Bundesfreiwilligendienst nimmt in unserem Verbund ebenfalls einen wichtigen Platz ein. Wir laden Menschen aller Altersgruppen ein, sich einzubringen, Neues zu lernen und Gemeinschaft zu erleben. Gerade für ältere oder arbeitslose Menschen können die Einsatzstellen eine Brücke aus Einsamkeit, Perspektivlosigkeit oder Unsicherheit sein. Der Dienst stärkt das Gefühl, gebraucht zu werden, und bietet zugleich konkrete Qualifizierungsmöglichkeiten – ein Gewinn für die Freiwilligen, die Einrichtungen und die Menschen, mit denen sie arbeiten.
Nicht zuletzt stellt die Broschüre den geplanten Aufbau der Jugendhilfeeinrichtung am Nussbaumhof in Ückeritz und die Arbeit im SGB-II-Bereich vor. In Ückeritz wollen wir einen Ort schaffen, an dem Kinder und Jugendliche stabile Beziehungen, klare Tagesstrukturen und ein verlässliches pädagogisches Umfeld erleben. Im Bereich der Langzeitarbeitslosigkeit setzen wir auf verlässliche, gut eingebettete Angebote, die Menschen nicht nur beschäftigen, sondern begleiten, stabilisieren und zu mehr Teilhabe befähigen.
Über allem stehen unsere gemeinsamen Haltungen: Beziehung vor Maßnahme, Stabilität vor Tempo, Perspektive vor kurzfristiger Lösung. Gute Kinder- und Jugendhilfe entsteht nicht am Schreibtisch, sondern im Alltag – in Begegnungen, in verlässlicher Präsenz, in der Bereitschaft, genau hinzusehen und Verantwortung zu übernehmen. Die Broschüre „BVIK Update 2026“ soll genau das sichtbar machen: unsere Intentionen für das laufende Jahr, unsere Projekte und die Menschen, die sie tragen.
Wir wollen 2026 viel erreichen – für die Kinder und Jugendlichen, mit denen wir arbeiten, für ihre Familien und für alle, die sich im BVIK-Verbund täglich engagieren. Die Broschüre lädt ein, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen, Entwicklungen nachzuvollziehen und unsere nächsten Schritte mit uns gemeinsam zu gehen.
Mit großer Bestürzung und tiefer Trauer nehmen wir Abschied von unserem langjährigen Mitarbeiter und geschätzten Kollegen Hans-Gerhard Kroll, der plötzlich aus dem Leben gerissen wurde. Über viele Jahre hinweg hat Gerhard Kroll unsere Arbeit, unsere Gebäude und unsere Organisation entscheidend geprägt. Als Leiter der Bau- und Renovierungsabteilung stand er für höchste handwerkliche Qualität, Weitsicht und Verlässlichkeit. Zahlreiche Bau- und Sanierungsprojekte tragen bis heute seine Handschrift – solide, durchdacht und nachhaltig.
Besonders hervorzuheben ist sein außergewöhnliches Engagement in der Sozialen Arbeit. Mit Geduld, Klarheit und großer Menschlichkeit verstand er es, Menschen anzuleiten, zu fördern und ihnen Würde zu geben. Er führte nicht nur Projekte, sondern Menschen – und schuf dort Struktur und Perspektive, wo zuvor Unsicherheit herrschte.
Gerhard Kroll war ein Chef, der Verantwortung trug, ein Kollege, auf den man sich verlassen konnte, und ein Mensch, der Respekt und Wertschätzung lebte. Sein Wirken ging weit über seine Funktion hinaus und hinterlässt eine Lücke, die schwer zu füllen sein wird.
Wir danken ihm im Namen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie der Geschäftsführung von Herzen für seine außerordentlichen Leistungen, für seine Haltung und für seine Menschlichkeit.
Unser Mitgefühl gilt seiner Familie und allen Angehörigen.
Wir werden Hans-Gerhard Kroll ein ehrendes Andenken bewahren.
Wir begleiten, unterstützen und fördern – und tun alles dafür, dass aus einer schwierigen Lebensphase ein neuer, tragfähiger Lebensabschnitt werden kann.
Im Mutter-Kind-Haus „Sonnenstrahl “ schaffen wir einen Ort, an dem junge Mütter und ihre Kinder nicht nur wohnen, sondern auch wachsen können – im wörtlichen wie im übertragenen Sinn. Wir bieten einen geschützten Rahmen, in dem Sicherheit, Alltagsstruktur und fachliche Begleitung Hand in Hand gehen.
Unsere Arbeit beginnt bei der alltäglichen Unterstützung – ob es um das gemeinsame Kochen, die Organisation eines Arzttermins oder den Weg zur Kita geht – und reicht bis hin zu gezielten Fördermaßnahmen, die auf die individuelle Lebenslage jeder Familie zugeschnitten sind.
Wir verbinden pädagogische Fachlichkeit mit einer herzlichen, zugewandten Haltung. So stärken wir die Mütter in ihrer Erziehungskompetenz, helfen beim Aufbau beruflicher Perspektiven und achten gleichzeitig darauf, dass die Kinder in einer stabilen, anregenden Umgebung aufwachsen können. Kooperationen mit Fachärzten, Frühförderstellen, Kitas und Schulen erweitern unser Angebot, damit kein Bedarf unbemerkt bleibt.
Kurz gesagt: Wir begleiten, unterstützen und fördern – und tun alles dafür, dass aus einer schwierigen Lebensphase ein neuer, tragfähiger Lebensabschnitt werden kann.
Jugendaustausch mit Musikschulen in Tschechien, Ukraine und Rumänien.
Hier im Bild Schüler und Lehrer unter der Leitung von Musikschuldirektor Frank Spekhorst der der Musikschule Trebíc nahe Brünn. Diese gehört mit 1.600 Schülern und 67 Lehrern in vier Abteilungen (Musik, Tanz, Bildende Kunst und Literatur/Dramaturgie) zu einer der größten Musikschulen in Tschechien.